Keramikverstärkte Werkzeuge schneiden besser ab!
Forschungsprojekt am Laser Zentrum Hannover mit dem Ziel, harte Keramikpartikeln (ZrO2) durch das Laserstrahldispergieren in den Werkzeuggrundwerkstoff einzubringen.
Hannover, 09.10.2008| Durch das Laserstrahldispergieren von Keramikpartikeln in den Grundwerkstoff werden die Schneidkanten von Werkzeugen verbessert. |
Daher hatte ein Forschungsprojekt am Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) das Ziel, die Eigenschaften von Scherschneidwerkzeugen zu verbessern. Der Ansatz dieses Projektes war, harte Keramikpartikeln (ZrO2) durch das Laserstrahldispergieren in den Werkzeuggrundwerkstoff einzubringen. Beim Dispergieren mit einem Nd:YAG-Laser konnte die Hartstoffauflösung vermieden und eine homogene Verteilung der Keramikpartikel erreicht werden.
Die laserstrahldispergierten Schneidwerkzeuge übertreffen nach derzeitigem Entwicklungsstand die Verschleißeigenschaften und Standzeiten von konventionell hergestellten Werkzeugen. Weiterhin zeigen Ergebnisse der Verschleißuntersuchungen, dass durch die Erhöhung der Härte im Grundwerkstoff die Standfestigkeit der Schneidwerkzeuge weiter erhöht werden kann.
Das von der AIF über die Europäische Forschungsgesellschaft für Blechverarbeitung e.V. (EFB) geförderte Projekt wurde zusammen mit dem Lehrstuhl für Umform- und Urformtechnik der Technischen Universität Dresden durchgeführt.
Kontakt:
Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH)
Michael Botts
Hollerithallee 8
D-30419 Hannover
Tel.: +49 511 2788-151
Fax: +49 511 2788-100
E-Mail: m.botts@lzh.de
http://www.lzh.de
Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) ist eine durch Mittel des niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr unterstützte Forschungs- und Entwicklungseinrichtung auf dem Gebiet der Lasertechnik.



