Einzigartiger Prüfstand des DLR ermöglicht verbrauchsarme Turbine
Umweltfreundlich und kostengünstig sollen die Flugtriebwerke der Zukunft sein. Wissenschaftler vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Göttingen testen zurzeit im Auftrag von Rolls-Royce eine neuartige einstufige Überschall-Hochdruckturbine, die weniger Treibstoff verbraucht und so den Kohlendioxidausstoß verringert.
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| Durch Einblasen von Farbe wird die Strömung auf dem Rolls-Royce-Rotor sichtbar gemacht. |
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| Die am Turbinenrotor gemessenen Daten werden per Telemetrie übertragen, da der Rotor sich dreht. |
Sensoren für Druck, Temperatur und weiteren Messgrößen bestimmen bei den Messungen die aerodynamischen Eigenschaften der Turbine. So wird beispielsweise der Druck in der Turbine mit so genannten schnellen Druckaufnehmern gemessen, die pro Sekunde 250.000 Messwerte sammeln. Dabei fallen riesige Datenmengen an, die das DLR nun auswertet. Die Ergebnisse werden dazu beitragen, die endgültige Auslegung der Turbine festzulegen. Bereits 2007 führte das DLR die erste der zwei Messreihen für Rolls-Royce Deutschland durch.
Rolls-Royce entwickelte die Turbine für Geschäftsreiseflugzeuge.
www.dlr.de
Kontakt:
Jens Wucherpfennig
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) Kommunikation, Göttingen
Tel.: +49 551 709-2108
Fax: +49 551 709-12108
Dr.-Ing. Ingo Röhle
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) Institut für Antriebstechnik, Triebwerksakustik
Tel.: +49 551 709-2184
Fax: +49 551 709-2806





