Neues Promotionsprogramm setzt Meilenstein in der Graduiertenförderung
Land fördert HALOSTAR mit 300.000 Euro jährlich
Eine neue Generation von Forscherinnen und Forschern, die über ein
breites interdisziplinäres Wissen auf den schnell wachsenden Gebieten
der Quantentechnologien, der Photonik, der Laserphysik und der
Gravitation verfügen: Das ist das Ziel, das die Leibniz Universität
Hannover mit dem neu geschaffenen Promotionsprogramm HALOSTAR verfolgt.
Dabei strebt die Hochschule eine neue Qualität in der Ausbildung von
Doktoranden an. Insgesamt gibt es 15 Stipendien. Das Niedersächsische
Ministerium für Wissenschaft und Kultur fördert das Programm mit
300.000 Euro pro Jahr. Das Programm wird die einmalige
wissenschaftliche Umgebung in Hannover ausnutzen, die durch die enge
Zusammenarbeit zwischen der Hochschule mit den Fakultäten für
Mathematik und Physik, Bauingenieurwesen und Geodäsie, dem
Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik, dem Laserzentrum Hannover
e.V., der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (Braunschweig), dem
Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation und
dem Exzellenzcluster QUEST (Centre for Quantum Engineering and
Space-Time Research) vorhanden ist.
Die
Ausbildung soll die gesamte Spannweite von Quantenphysik, Licht- und
Raum-Zeit-Forschung in Experiment, Theorie und mathematischen
Grundlagen erfassen. HALOSTAR bietet ein ansprechendes
Promotionsprogramm, das in exzellente Forschung sowie innovative
Lehrangebote eingebunden ist, und damit eine ideale Plattform für eine
umfassende Promovendenausbildung schafft. Die Schule fügt sich
synergetisch in das QUEST-Promotionsprogramm ein und kooperiert mit der
International Max Planck Research School on Gravitational Wave
Astronomy. Das Programm richtet sich hauptsächlich an Graduierte aus
den Fachbereichen Physik, Mathematik oder Ingenieurwissenschaften. Das
Curriculum sieht in einem mehrstufigen Prozess vor, exzellente
Studierende bereits nach dem Bachelorabschluss in das Programm
aufzunehmen und eine kombinierte Master- und Promotionsarbeit zu
ermöglichen. Der Beginn des Programms ist für das Wintersemester
2009/10 geplant.



