Leica Microsystems meldet Rekordumsatz für 2008
Wetzlar, Deutschland. Erstmalig erreichte Leica Microsystems im Jahr 2008 einen Jahresumsatz von über einer Milliarde US Dollar.
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| Dr. David Martyr, President |
Dies meldete jetzt das internationale Unternehmen für Hightech-Mikroskopie
mit Sitz in Wetzlar. „Seit gut zwei Jahren steigt die Nachfrage nach unseren Produkten in allen
Regionen der Welt dramatisch an. In den meisten Märkten, in denen wir aktiv sind – biomedizinische
Forschung, Klinik, Industrie, Mikrochirurgie und Histopathologie – verzeichnen wir zweistellige organische
Wachstumsraten. Zudem haben wir durch strategische Firmenakquisitionen unsere Produktpalette
erheblich erweitert“, erklärt Dr. David Martyr, President Leica Microsystems.
Zahlreiche Firmenakquisitionen erweitern Produktangebot zu Gunsten des Kunden
Im Sommer 2005 hatte die US-amerikanische, börsennotierte
Danaher Corporation (NYSE: DHR) mit Sitz in Washington
D.C. Leica Microsystems erworben. Seitdem akquirierte und
integrierte Leica Microsystems acht Firmen in Australien, Europa,
USA und Asien. Mit Hilfe dieser Akquisitionen ergänzte
das Unternehmen sein Angebot und bietet nun eines der umfassendsten
Produktportfolios für Mikroskopie und Histopathologie
im Markt. Neu hinzugekommen sind Verbrauchsmaterialien
für den Gebrauch mit Leica Geräten – der Kunde erhält
nun alle benötigten Produkte aus einer Hand. „Erfreulicherweise
haben wir jedoch nicht nur durch strategische Zukäufe
unser Produktportfolio erweitert, sondern haben auch in unseren
bisherigen Segmenten durch Innovation unsere Marktanteile
erheblich gesteigert“, so Martyr.
Innovationskraft fördert das organische Wachstum
Eine weitere wichtige Grundlage für den Erfolg von Leica Microsystems sei die Innovationskraft. Die
Divisionen Life Science, Biosystems, Industry und Surgical haben allein im Jahr 2008 über 50, zum Teil
bahnbrechende Neuentwicklungen auf den Markt gebracht. Mit einigen Lösungen ist Leica Microsystems
Technologieführer, etwa mit der super-hochauflösenden STED-Technologie, die Interaktionen
in Zellstrukturen von wenigen Nanometern sichtbar macht, dem Leica TCS LSI, einem Mikroskopiesystem,
das Biowissenschaftlern Einzelzellstudien und Forschungen am ganzen Organismus mit einem
Gerät erlaubt. Oder mit FusionOpticsTM, bei der das menschliche Gehirn eingesetzt wird, um in der Stereomikroskopie
ein 3D-Bild mit hoher Auflösung und zugleich großer Tiefenschärfe zu erzeugen, was
sowohl der komplexen Arbeit von Biowissenschaftler als auch Spezialisten der Qualitätskontrolle zugute
kommt.
Durch die Firmenakquisitionen, aber auch durch vermehrte Neueinstellungen in einigen Ländern ist die
Zahl der Mitarbeiter von Leica Microsystems auf mehr als 4.000 angestiegen. Auch die Zahl der Produktionsstandorte
hat sich auf elf erhöht. Neben Standorten mit einer langen Leica Tradition, beispielsweise
Wetzlar, Wien oder Singapur, gehören auch Werke in den US-Staaten Illinois und Missouri sowie
im australischen Melbourne dazu.
Leica Microsystems ist Inhaber der Marke Leica
Leica Microsystems ist Inhaber der Namens- und Markenrechte von Leica und hat ihre Nutzung durch
andere Firmen in Lizenzverträgen geregelt. Die drei finanziell, legal und operativ völlig voneinander
unabhängigen Unternehmen Leica Microsystems, Leica Camera und Leica Geosystems, verwenden die
Marke seit Jahren nach den Maßgaben von Leica Microsystems. Sie sind in verschiedenen Märkten
aktiv und gehören unterschiedlichen Eignern.




