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Rauheitsmessung an der Schiffsschraube.

Rauheitsmessung an der Schiffsschraube. „MarSurf M300" hilft Schwerölverbrauch zu reduzieren.

Quelle: Pressemitteilung Mahr, 02.09.2009

 

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  Abb.: Rauheitsmessung mit „MarSurf M300" direkt an der
Schiffsschraube
Durch pflanzlichen oder tierischen Bewuchs (Fouling) aber auch durch das Alter und die Qualität der Farbe steigt die Rauheit des Schiffsrumpfes und erhöht den Widerstand. Wächst der reibungsbedingte Widerstand, so nehmen der Leistungs- und damit auch der Brennstoffbedarf zu.

Die Schiffsschraube, mit einer Durchmessergröße bis zu 11 m, wird in der Regel durch große Diesel-motoren angetrieben. Toleranzüberschreitungen der Rauhtiefenparameter können Wirkungsgradverluste bis zu 5 % zur Folge haben. Das bedeutet für die größten Containerschiffe der Welt bei einem durch-schnittlichen Verbrauch pro Seetag von ca. 270 Tonnen Schweröl und einer Geschwindigkeit von ca. 24 Knoten einen geschätzten Mehrverbrauch pro Seetag von ca. 14 Tonnen Schweröl.

Die Mecklenburger Metallguss GmbH (MMG) gehört zu den führenden Schiffsschraubenherstellern der Welt. In Waren (Müritz) werden Propeller sowie Propellerflügel für alle Schiffsklassen und -größen hergestellt. Eine leistungsfähige Gieß-, Mess- und Bearbeitungstechnik sowie die jahrzehntelange Erfahrung der Mitarbeiter sichert in allen Produktionsabschnitten ein höchstmögliches Maß an Qualität.

Ein wichtiger Qualitätsparameter ist die Oberflächenbeschaffenheit. Hierfür hat Mahr die passende Lösung. Mit dem mobilen Rauheitsmessgerät „MarSurf M 300" können Sie die Rauheitsvorgaben der Schiffsschraube jederzeit, insbesondere während der Bearbeitung schnell und einfach messen bzw. überprüfen.

Das „MarSurf M 300" erfüllt die Forderung der Ermittlung und Dokumentation einzelner ausgewählter Kenngrößen. Bis zu 35 Kenngrößen und Kennkurven gemäß DIN/ISO/JIS können zum Auswerten eines gemessenen Profils herangezogen werden.

Einzigartig hierbei ist die Bluetooth-Schnittstelle zwischen Auswerteeinheit und Vorschubgerät. Die Daten werden per Funk an die Rechnereinheit übertragen und so schnell und einfach ausgewertet. Der Anwender kann unabhängig vom störendem Verbindungskabel arbeiten. Je nach Umgebungsbedingungen kann die Entfernung vom Vorschubgerät bis zur Auswerteeinheit bis zu 4 m betragen. Insbesondere bei großen, sperrigen Bauteilen wird dem Messtechniker mit dem Vorschubgerät direkt am Messort das Arbeiten erleichtert. Die Auslösung des Messtasters erfolgt entweder vom Auswertegerät „M 300" oder vom Vorschubgerät „MarSurf RD 18". Die Auswerteeinheit steht an einem „sicheren Ort" und liefert exakte Ergebnisse ohne Beeinflussung der Umgebungsbedingungen.

Darüber hinaus verfügt das „MarSurf M 300" u.a. über einen integrierten Speicher für bis zu 40.000 Ergebnisse oder 30 Profile sowie die Funktionen der Toleranzüberwachung, des wählbaren Vertikalmaßstabes und unsymmetrisch einstellbarer Schnittniveaus.

Das im Vorschubgerät „MarSurf RD 18" integrierte, patentierte Kalibriernormal dient zur schnellen und einfachen Überprüfung des Messgerätes.

Erfahren Sie mehr zum „MarSurf M300".

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