Forschung für die Dünnschichtphotovoltaik – Fraunhofer IST und Helmholtz-Zentrum Berlin HZB vereinbaren enge Zusammenarbeit
Wie kann der Wirkungsgrad von Solarzellen weiter gesteigert werden? Wie können die Kosten gesenkt werden? Antworten auf diese und andere Fragen im Bereich Dünnschichtphotovoltaik geben das Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik IST und das Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie GmbH HZB künftig gemeinsam. Dazu bündeln die beiden Institute ihre zentralen Kompetenzen im Bereich Dünnschichttechnik von Seiten des Fraunhofer IST und im Bereich Dünnschichtphotovoltaik von Seiten des HZB.
| Großflächenbeschichtung am Fraunhofer ISTReiner Meier, BFF Wittmar |
„Im Bereich Dünnschichtphotovoltaik sehen wir einen wichtigen Zukunftsmarkt, für den wir künftig gemeinsam entwickeln möchten“, so Institutsleiter Professor Dr. Günter Bräuer vom Fraunhofer IST. „Der Transfer von Forschungsergebnissen in die Industrie wird durch unsere Kooperation gestärkt“ ergänzt der Geschäftsführer des HZB, Professor Dr. Wolfgang Eberhardt. Für diesen Technologietransfer wird momentan am HZB das Kompetenzzentrum Dünnschicht- und Nanotechnologie für Photovoltaik Berlin PVcomB aufgebaut. An Forschungslinien des PVcomB werden parallel die Dünnschichtmaterialien Silizium und CIS erforscht. Das IST bringt hier seine Forschungskompetenz im Bereich Schicht- und Oberflächentechnik ein.
Die Leiter der beiden Institutionen gaben während der 8. International Conference on Coatings on Glass and Plastics ICCG, die vom 13. bis 17. Juni in Braunschweig stattfand, ihre Zusammenarbeit vor einem breiten Expertenpublikum bekannt. Die ICCG ist die führende Konferenz im Bereich Glas- und Kunststoffbeschichtungen und eine wichtige Plattform für Experten und Entscheidungsträger aus Wissenschaft und Wirtschaft, um Zukunftstrends, neue Technologien, Entwicklungen und Anwendungen unter anderem auch in der Photovoltaik zu diskutieren.
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