Niedersächsische Wissenschaftsministerin Prof. Johanna Wanka würdigt zehn Jahre PhotonicNet
22.10.10 --- Das 21. Jahrhundert gilt als Jahrhundert der optischen Technologien. Die optischen Technologien werden in unserer aktuellen Umwelt meist als enabling Technologie verwendet.
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| Bild: Wissenschaftsministerin Prof. Wanka im Gespräch mit Prof. Welling und Prof. Litfin Zur Bildergalerie hier |
Sie gelten als Alleskönner: Mit Laserstrahlen lassen sich großflächige Metallteile ebenso bearbeiten wie winzige elektronische Bausteine. Auch als optischer Datenträger in CDs und DVDs oder in der Telekommunikation kommt der Laser zum Einsatz, und die moderne Medizin wäre ohne laserbasierte Operationstechniken nicht mehr denkbar. Das Kino erlebt ein Umbruch von 2D zu 3D, dies wäre ebenfalls nicht möglich ohne die geeigneten Objektive und Brillen.
Das Dreieck Hannover-Göttingen-Braunschweig stellt bereits seit dem 19. Jahrhundert ein traditionsreiches Zentrum der Optischen Technologien dar. Die Highlights der Entwicklung der Optischen Technoligen in der Region kurz dargestellt:
- 1857 Rudolf Winkel gründet in Göttingen eine feinmechanische Werkstatt. Und was baut er? Mikroskope! Hieraus entsteht die Carl Zeiss MicroImaging GmbH
- 1887 Gründung der Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) Braunschweig
- 1898 Gründung Spindler und Hoyer in Göttingen jetzt Qioptiq (Linos)
- 1920 die bekannte Marke Rollei in Braunschweig wird gegründet.
- 1928 Erich Zillmer, Apparatebau und Phototechnische Anstalt, stellte die bekannten "Zett"-Projektoren her. Heute als Zett-Optics in Braunschweig.
- 1936 Feinprüf GmbH wird in Göttingen gegründet heute Mahr GmbH
- 1971 die Firma Lambda Physik wird in Göttingen gegründet heute Coherent
Die Bandbreite der Optischen Technologien in der Region Hannover sowie den Regionen Braunschweig und Göttingen zu bündeln, ist die Aufgabe der in Hannover ansässigen PhotonicNet GmbH. Seit zehn Jahren arbeitet die Gesellschaft als Forum für die optischen Technologien. Sie versteht sich ebenso als Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Wirtschaft wie als Träger von Aus- und Weiterbildungsprojekten. Die Arbeit von PhotonicNet würdigt Wissenschaftsministerin Prof. Johanna Wanka auf der Jubiläumsfeier. Auch über die Landesgrenzen hinaus hat sich die Gesellschaft einen Namen gemacht. „Wir sind bundesweit vernetzt“, sagte Geschäftsführer Dr. Thomas Fahlbusch. Durch den bundesweiten Zusammenschluss der Kompetenznetzewerke Optischen Technoligen- dem OptecNet Deutschland e.V.- wird den Netzwerkpartnern die Teilnahme an einem Gemeinschaftsstand auf den großen Leitmessen, wie OPTATEC, LASER und der PHOTONICWEST ermöglicht.
Seit dem Gründungsjahr 2000 ist die Zahl der an dem Netzwerk beteiligten Forschungsstätten und Unternehmen von 20 auf fast das Doppelte gewachsen. Neben Firmen aus den Optischen Technologien wie Qioptiq gehören Forschungseinrichtungen wie das Laserzentrum Hannover und Industrieunternehmen wie die Volkswagen AG zu den Partnern. Künftig werde der Schwerpunkt der Arbeit noch mehr auf Fachveranstaltungen für Teilnehmer aus Wissenschaft und Wirtschaft liegen, sagt Dr. Fahlbusch. Aktuell ist das bekannte Mikroskopieforum in Kooperation mit Leica (Wetzlar) und Zeiss (Göttingen) in Vorbereitung. Auch Aus- und Weiterbildungsangebote für Fachkräfte sollen ausgebaut werden in diesem Zusammenhang sei das etablierte T.O.P (Technische Optik in der Praxis) Seminar erwähnt, welches jährlich in Göttingen stattfindet. Recht neu ist die verstärkte Zusammenarbeit mit Schulen im Rahmen der vom BMBF initiierten Innovationsliga.
Weitere Informationen finden Sie unter www.photonicnet.de.
Pressekontakt:
PhotonicNet GmbH
Kompetenznetz Optische Technologien
Dr.-Ing. Thomas Fahlbusch
Garbsener Landstrasse 10
D-30419 Hannover
phone: ++49-(0)511-277-1640
fax: ++49-(0)511-277-1650
fahlbusch@photonicnet.de
www.photonicnet.de



