Auditory Valley
| When |
26-08-2008 from 19:00 to 20:30 |
|---|---|
| Where | Berlin |
| Contact Name | Innovatives Niedersachsen GmbH |
| Contact Email | info@nds.de |
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Das Land Niedersachsen verfügt mit den Bereichen HNO-Medizin und der angewandten, audiologischen Hörforschung an den Standorten Hannover und Oldenburg über ein nationales Alleinstellungsmerkmal, das sich in der überaus erfolgreichen, internationalen Arbeit der hier angesiedelten Institutionen rund um das Thema "Hören" widerspiegelt.
Seit mehreren Jahren bündelt nun die so genannte "Audiologie-Initiative
Niedersachsen" (AIN) die in der Region vorhandene einzigartige
Expertise an der Med. Hochschule Hannover und der Universität Oldenburg
rund um das Thema Hören (Hörsysteme, Hördiagnostik). Dabei integriert
die Initiative in hervorragender Weise die Expertise rund um Hörgeräte
in Oldenburg und die weltweite Stellung der MHH im Bereich der
Cochlear-Implantate (CI). Die AIN umfasst dabei unter Einbeziehung der
Hörzentren an den Standorten Hannover und Oldenburg insgesamt die
gesamte Kette von der Forschung über die Entwicklung bis zur
Produkteinführung und -Evaluation unter der Koordination des
Kompetenzzentrums HörTech gGmbH. Dazu gehören ferner führende
Forschungseinrichtungen, Transfereinrichtungen und die weltweit
führenden Hersteller von Hörsystemen.
Der bestehende Cluster
umfasst neben den o.g. Forschungseinrichtungen die einschlägigen
Industrieunternehmen, die insgesamt 100% des CI-Weltmarktes und rund
92% des Weltmarktes der Hörgeräte-Industrie abdecken. Das Cluster
greift das volkswirtschaftlich wichtige Problem der
Kommunikationsstörungen durch Schwerhörigkeit auf, an dem ca. 15% der
Bevölkerung leiden (darunter ca. 50 % der über 65-Jährigen). Das Ziel
des Clusters ist die Weiterentwicklung der diagnostischen und
technischen Lösungen und die synergetische Kombination der Bereiche CI
und Hörgeräte sowie die Einbeziehung der Techniken aus dem
Consumer-Bereichen (MP3, Bluetooth, etc.) durch Integration der
Fraunhofer-Projektgruppe am Standort Oldenburg.
Die gemeinsame
Strategie der Universitäten, der Unternehmen, der Wissenschaft und der
Politik verleiht dem Cluster das notwendige Gewicht, um auch in einem
internationalen Umfeld den Medizintechnikstandort Deutschland zu
profilieren.



